Garten & AußenbereichHaus & Garten

Dreame Mähroboter 2025 – Modelle, Navigation und technische Einordnung

Die Dreame Mähroboter 2025 erweitern das bisherige Produktspektrum der Marke und decken erstmals auch den Bereich der automatisierten Rasenpflege ab. Die drei Modelle A1, A1 Pro und A2 unterscheiden sich technisch vor allem in Navigation, Sensorik, Flächenleistung und Konnektivität. Ergänzend bietet Dreame eine passende Garage an, die die Geräte während der Ladephase vor Witterungseinflüssen schützt.

In meiner eigenen Gartenpraxis habe ich gemerkt, wie stark sich Rasenflächen im Alltag verändern – unterschiedliche Höhen, Feuchtigkeit, Schattenbereiche oder Hindernisse wirken sich direkt auf die Pflege aus. Genau deshalb finde ich die klare Strukturierung der Dreame-Modelle hilfreich: vom kabellosen Einstiegskonzept des A1 bis hin zur erweiterten Sensortechnik des A2. Die Einordnung fällt leichter, wenn man die Systeme nach Navigation, Flächenabdeckung und Kartierungsgenauigkeit betrachtet statt nach Marketingbegriffen.

Für alle, die sich zusätzlich über höherpreisige Premium-Systeme informieren möchten, bietet der Überblick zu smarten Oberklasse-Mährobotern weitere technische Unterschiede bei Navigation, Schnittsystemen und Hinderniserkennung.

Die folgenden Abschnitte basieren auf Herstellerangaben, dokumentierter Technik und den funktionalen Eigenschaften der einzelnen Modelle – ohne eigene Tests oder subjektive Bewertungen.


ℹ️
Transparenzhinweis

Die Auswahl der Produkte erfolgt sorgfältig auf Grundlage öffentlich verfügbarer Herstellerangaben, technischer Daten und klar beschriebener Funktionseigenschaften. Einige Links können Partnerlinks sein und unterstützen diese Seite, ohne dass für Nutzer zusätzliche Kosten entstehen.

Mehr erfahren ›

Ansicht Dreame A1 Mähroboter mit OmniSense-Technologie

Dreame A1 – Mähroboter mit OmniSense-Kartierung

Der Dreame A1 arbeitet mit der kabellosen OmniSense-Technologie, wodurch kein Begrenzungskabel und keine externe RTK-Station benötigt werden. Der Roboter kartiert die Rasenfläche digital und legt virtuelle Grenzen an, die über die Dreamehome-App verwaltet werden können. Dazu gehören Zonen, No-Go-Bereiche und zeitgesteuerte Abläufe.

Die integrierte 3D-Hinderniserkennung basiert auf Punkt-Cloud-Daten und ermöglicht eine frühzeitige Erfassung von Objekten im Fahrweg. Die U-förmige Routenführung erzeugt ein strukturiertes Schnittmuster, das für Flächen bis etwa 1.000 m² ausgelegt ist. Mit einer Schnittbreite von 22 cm und einem Gerätgewicht von 12 kg lässt sich der A1 in verschiedenen Gartenlayouts verwenden.

Die kabellose Installation ermöglicht es, die Kartierung bei Bedarf neu anzulegen oder den Roboter in anderen Bereichen einzusetzen. Über die App können zusätzlich temporäre Sperrflächen, manuelle Startbefehle und Anpassungen der Mähzeiten gesteuert werden.

Beispielbild OmniSense 3D Ultra-Sensing System

Stärken

Der A1 nutzt die OmniSense-Kartierung, sodass keine klassischen Begrenzungsdrähte erforderlich sind. Die 3D-Hinderniserkennung unterstützt eine sichere Navigation, und die App-Steuerung ermöglicht die Verwaltung von Zonen und Zeitplänen. Die U-Routenführung sorgt für eine strukturierte Bearbeitung der Fläche bis etwa 1.000 m².

Schwächen

Die Schnittbreite von 22 cm führt zu längeren Mähzeiten als bei breiteren Systemen. Eine Garage ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat erworben werden, wenn ein Wetterschutz gewünscht ist.

Geeignet für

Technisch ist der A1 für Rasenflächen bis ca. 1.000 m² ausgelegt und eignet sich dort, wo eine kabellose Installation, flexible Zonensteuerung und eine digitale Kartierung im Vordergrund stehen.

Praxis-Einordnung

Im Betrieb zeigt der A1 eine strukturierte Navigation über U-Mähbahnen, eine zuverlässige Objekterkennung und eine einfache Steuerung über die App. Die Leistung orientiert sich an der vorgesehenen Flächengröße, während die kabellose Installation eine flexible Nutzung ermöglicht.


Ansicht Dreame A1 Pro Mähroboter mit 3D-LiDAR und OmniSense

Dreame A1 Pro – Mähroboter mit 3D-LiDAR und OmniSense

Der Dreame A1 Pro erweitert das Funktionsspektrum des A1 und kombiniert die kabellose OmniSense-Kartierung mit einer zusätzlichen 3D-LiDAR-Navigation. Dadurch wird der Garten in einer detaillierteren Punktwolke erfasst, und virtuelle Grenzen können präziser gesetzt werden. Über die Dreamehome-App lassen sich Mähzeiten, Zonen und Sperrbereiche verwalten oder manuelle Steuerbefehle auslösen.

Die 3D-LiDAR-Sensorik arbeitet omnidirektional und erkennt Hindernisse im Nah- und Fernbereich. Im Unterschied zum A1 nutzt der A1 Pro damit ein erweitertes Navigationsmodell, das sich für komplexere Strukturen eignet. Die U-förmige Routenplanung bleibt als Grundprinzip erhalten und dient der strukturierten Flächenbearbeitung.

Der Roboter unterstützt zwei Flächenmodi: bis etwa 1.000 m² im Standardbetrieb oder bis zu 2.000 m² in der erweiterten Effizienzstufe. Die Offroad-Reifen ermöglichen dabei eine bessere Traktion auf unebenem oder feuchtem Untergrund. Mit einem Gewicht von 12,6 kg und einer Schnittbreite von 22 cm bleibt die Bauform kompakt.

Beispielbild für das Kartenmanagement

Stärken

Der A1 Pro kombiniert OmniSense-Kartierung ohne Begrenzungskabel mit einer 3D-LiDAR-Navigation, die Hindernisse in verschiedenen Entfernungen erfasst. Die App-Steuerung ermöglicht flexible Anpassungen von Zonen und Zeitplänen. Die U-Routenführung, die Offroad-Reifen und die optional größere Flächenleistung bis 2.000 m² erweitern den Einsatzbereich gegenüber dem A1.

Schwächen

Die Schnittbreite von 22 cm bleibt unverändert und führt zu längeren Mähzeiten bei großen Flächen. Das Modell liegt technisch und preislich über dem A1 und ist damit nicht als günstige Einstiegskategorie eingeordnet.

Geeignet für

Der A1 Pro ist technisch auf mittlere bis größere Rasenflächen bis etwa 2.000 m² ausgerichtet. Die Kombination aus 3D-LiDAR, digitaler Kartierung und Offroad-Reifen ist dort relevant, wo komplexe Gartenstrukturen oder wechselnde Untergründe auftreten.

Praxis-Einordnung

Im Betrieb zeigt der A1 Pro eine präzisere Navigation durch die LiDAR-Erfassung und eine strukturierte Flächenbearbeitung über U-Muster. Die App bildet die zentrale Steuerplattform, während die Offroad-Reifen für eine stabilere Traktion sorgen. Die Leistung orientiert sich an der gewählten Flächenstufe und der vorhandenen Rasengeometrie.


Ansicht Dreame A2 Mähroboter mit OmniSense 2.0 und KI-Kamera

Dreame A2 – Mähroboter mit OmniSense 2.0, 3D-LiDAR und HDR-Kamera

Der Dreame A2 arbeitet mit der erweiterten OmniSense 2.0-Kartierung, bei der weder Begrenzungskabel noch externe Stationen erforderlich sind. Die Begrenzungen werden automatisch digital gesetzt, und der Roboter erstellt eine hochauflösende Karte der Rasenfläche. Die technische Auslegung ist für Bereiche bis etwa 3.000 m² vorgesehen.

Das Navigationssystem kombiniert 3D-LiDAR mit einer HDR-Weitwinkelkamera, sodass sowohl entfernte als auch nahe Objekte erfasst werden. Die duale Kartierung nutzt Punktwolken und Bildanalyse, wodurch komplexere Rasenstrukturen, Kantenverläufe und kleinere Hindernisse präzise abgebildet werden. Die Objekterkennung wird softwareseitig regelmäßig aktualisiert und kann dadurch zusätzliche Objekttypen erkennen.

Beispielbild 3D-Hinternisvermeidung

Über das integrierte 4G-Modul bleibt der A2 unabhängig vom heimischen WLAN erreichbar. Standortmeldungen, Statusabfragen und Steuerbefehle können dadurch mobil übertragen werden. Die ersten Nutzungsjahre sind im Datenmodul abgedeckt.

Für Randbereiche nutzt der A2 das EdgeMaster-System, bei dem der Schneidkopf seitlich erweitert wird, um geringere Abstände zum Rasenrand zu ermöglichen. Zusätzlich erlaubt die 3D-Omni-Hinderniserfassung eine differenzierte Erkennung von Tieren, Leitungen und anderen Strukturen.

Der verbaute Nabenmotor ermöglicht Steigleistungen bis etwa 26,5° (50 %) und arbeitet mit einem reduzierten Schalldruckpegel von unter 55 dB. Über die Dreamehome-App lassen sich Schnitt­höhe, Mährichtung, Zeitpläne und mehrere getrennte Karten verwalten. Die integrierte 1080p-HDR-Kamera kann optional in einen Überwachungsmodus versetzt werden, der definierte Bereiche abfährt und Auffälligkeiten meldet.

Beispielbild der Steigfähigkeit

Stärken

Der A2 kombiniert OmniSense 2.0, 3D-LiDAR und eine HDR-Kamera zur präzisen digitalen Kartierung ohne Begrenzungskabel. Das Dual-Fusion-Mapping sorgt für eine detaillierte Darstellung des Gartens. Das integrierte 4G-Modul, das EdgeMaster-System, die 3D-Omni-Hinderniserfassung und die Möglichkeit zur Multi-Map-Verwaltung erweitern den Funktionsumfang. Die geringe Lautstärke und die Steigfähigkeit erhöhen die Einsatzmöglichkeiten.

Schwächen

Die umfangreiche Sensorik und das breite Funktionsspektrum führen zu einer höheren Komplexität in der Einrichtung. Außerdem liegt das Modell preislich im oberen Segment, bedingt durch die verbauten Navigations- und Kommunikationsmodule.

Geeignet für

Technisch ist der A2 auf große und komplexe Rasenflächen bis ca. 3.000 m² ausgelegt. Die Kombination aus LiDAR, Kameraerfassung und digitaler Begrenzung ist dort relevant, wo viele Hindernisse, unregelmäßige Formen oder starke Höhenunterschiede vorhanden sind.

Praxis-Einordnung

Im Betrieb zeigt der A2 eine detaillierte Navigation durch die Fusion der Sensoren. Das EdgeMaster-System ermöglicht eine geringe Randdistanz, während die 4G-Anbindung ortsunabhängige Statusabfragen erlaubt. Die Kartierung und das Fahrverhalten bleiben abhängig von Struktur, Größe und Bodenbeschaffenheit der jeweiligen Rasenfläche.


Dreame Garage – Wetterschutz für A1, A1 Pro und A2

Die Dreame Garage dient als wetterfeste Abdeckung für die Ladeposition der Mähroboter A1, A1 Pro und A2. Die Konstruktion schützt die Geräte während der Standzeit vor Regen, UV-Strahlung und Schmutzablagerungen. Dadurch bleibt die Ladezone trocken, und elektronische Komponenten werden weniger direkt belastet.

Die Garage ist passgenau auf die genannten Modelle abgestimmt und deckt die Station vollständig ab. Die Formgebung berücksichtigt die Einfahrbreite und die Position der Ladekontakte, sodass die Geräte ohne Anpassungen in die Station fahren können.

Ansicht Dreame Garage für die Mähroboter

Stärken

Die Garage bietet einen Witterungsschutz für Gehäuse und Ladeanschlüsse. Die passgenaue Bauform ist auf A1, A1 Pro und A2 abgestimmt. Durch die geschützte Ladeposition werden Feuchtigkeitseinflüsse auf Elektronik und Akku reduziert. Die Abdeckung trägt zu einer geordneten Stellfläche im Garten bei.

Schwächen

Die Garage ist nicht universell kompatibel und ausschließlich für Dreame-Modelle vorgesehen. Es entstehen zusätzliche Anschaffungskosten, da sie nicht im Lieferumfang der Roboter enthalten ist.

Beispielbild der Garage

Geeignet für

Der Einsatzbereich liegt dort, wo die Ladestation im Freien steht und ein zusätzlicher Schutz vor Niederschlag oder direkter Sonneneinstrahlung benötigt wird. Die Garage ist auf die stationäre Ladeposition ausgelegt und verändert nicht das Mähverhalten der Roboter.

Praxis-Einordnung

Die Garage schützt die Ladestation vor Regen und UV-Licht und stabilisiert die Umgebungsbedingungen an den Ladekontakten. Die Nutzung hängt vom Standort der Station ab: Steht sie frei auf Terrasse, Rasen oder Einfahrt, reduziert die Abdeckung den direkten Witterungseinfluss. Bei überdachten Standorten ergibt sich ein geringerer Nutzen.


Fazit zu Dreame Mährobotern 2025

Die Dreame Mähroboter 2025 lassen sich technisch sauber voneinander abgrenzen: Der A1 bildet den Einstieg in die kabellose OmniSense-Kartierung, der A1 Pro erweitert dieses System um 3D-LiDAR und eine höhere Flächenleistung, und der A2 kombiniert OmniSense 2.0 mit LiDAR- und Kameraerfassung für komplexere Gärten und größere Rasenflächen. Die Unterschiede liegen vor allem in Navigation, Sensorik, Kartierungspräzision und Einsatzbereich.
Ein ergänzender Überblick zu verwandter Technik findet sich im Beitrag Dreame Staubsaugroboter 2025 – technische Unterschiede, Alltagseinsatz und Modellübersicht.

Allen Modellen gemeinsam ist der Ansatz der kabellosen digitalen Begrenzung, die strukturierte Routenführung und die vollständige Steuerung über die App. Dadurch entfällt die klassische Installation mit Begrenzungskabeln, und die Pflegebereiche lassen sich flexibel anpassen oder erweitern. Die Navigation über U-Muster und KI-basierte Hinderniserkennung sorgt für eine reproduzierbare, nachvollziehbare Arbeitsweise.

Die optional erhältliche Dreame Garage ergänzt die Serie durch einen wetterfesten Schutz der Ladestation. Sie ist auf A1, A1 Pro und A2 abgestimmt und dient dazu, Technik und Akku zuverlässig vor Witterungseinflüssen zu schützen.

Insgesamt ergibt sich ein klar strukturiertes Produktportfolio, das verschiedene Gartengrößen und Anforderungen bedient – von kompakten Flächen bis hin zu weitläufigen, komplex aufgebauten Grundstücken. Die technischen Unterschiede der Modelle sind nachvollziehbar gestaffelt und orientieren sich an Flächenleistung, Navigationstiefe und Sensorik.

Autor Jens K.

Autor: Jens K.

Gründer von BusinessVorsprung.de. Jens K. schreibt hier über Technik, Alltagshilfen und Geräte aus verschiedenen Anwendungsbereichen.
Mehr über mich →

Zuletzt aktualisiert: 03.12.2025


FAQ zu Dreame Mähroboter 2025

1. Funktionieren Dreame Mähroboter auch bei Regen?

Ja. Die Geräte sind wetterfest konstruiert und können bei leichtem Regen weiterarbeiten. Bei starkem Niederschlag empfehlen viele Hersteller eine Pause, damit Sensorik und Messer optimal geschützt bleiben.

2. Wie genau funktioniert die digitale Kartierung ohne Begrenzungskabel?

Die Modelle nutzen LiDAR-Scanner, KI-basierte Punktwolkenanalyse und Sensorfusion. Dadurch wird der Garten dreidimensional erfasst und in Zonen, Wege und Sperrflächen unterteilt – ganz ohne physische Kabel.

3. Müssen die Messer bei Dreame Mährobotern regelmäßig gewechselt werden?

Ja. Je nach Rasentyp, Steinen, Ästen und Einsatzhäufigkeit empfiehlt sich ein Wechsel alle 2–4 Monate. Eine stumpfe Klinge erhöht den Energieverbrauch und verschlechtert das Schnittbild.

4. Wie reagieren die Roboter auf Tiere wie Igel oder Katzen?

Der A2 erkennt Tiere durch KI-Bilderkennung und 3D-Punktwolken sehr zuverlässig und stoppt frühzeitig. A1 und A1 Pro nutzen primär 3D-Sensorik, die ebenfalls gut auf Bewegung und Objekte reagiert, aber weniger detailliert arbeitet.

5. Können die Dreame Roboter auch in geteilten oder mehrfach unterbrochenen Gärten arbeiten?

Ja. A1 und A1 Pro lassen sich flexibel versetzen. Der A2 unterstützt zusätzlich Multi-Map, sodass getrennte Flächen gespeichert und unabhängig voneinander gemäht werden können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert