Dyson Haarstyling 2026 – Technische Unterschiede zwischen Airwrap i.d.™ Multi-Haarstyler, Supersonic Nural und Airstrait
Nach mehreren Jahren mit starkem Fokus auf den Airwrap ordnet Dyson sein Haarstyling-Portfolio 2026 neu und trennt die Geräte klar nach technischen Funktionsprinzipien. Statt eines universellen Stylingansatzes stehen nun drei eigenständige Bauarten nebeneinander, die sich in Luftstromführung, Temperaturregelung und konstruktivem Aufbau deutlich unterscheiden. Diese klare Abgrenzung erleichtert die technische Einordnung der Geräte, die in der Praxis häufig miteinander verglichen werden.
Der Dyson Airwrap i.d.™ Multi-Haarstyler und -trockner arbeitet mit luftstromgeführtem Formen auf Basis des Coanda-Effekts und kombiniert Trocknung und Styling in einem modularen System. Der Dyson Supersonic Nural ist konstruktiv als sensorgestützter Haartrockner ausgelegt, bei dem Luftstrom und Temperatur kontinuierlich überwacht und angepasst werden. Der Dyson Airstrait wiederum verbindet Trocknen und Glätten in einem Schritt und verzichtet dabei vollständig auf Heizplatten, sodass das Glätten ausschließlich über kontrollierten Luftstrom erfolgt.
Beim Vergleich der drei Modelle fällt auf, dass Dyson 2026 kein gestuftes Gerätesystem anbietet, sondern klar getrennte Stylingkonzepte, die jeweils auf ein spezifisches physikalisches Wirkprinzip setzen. Genau diese Unterschiede stehen im Mittelpunkt dieses Beitrags. Einen ergänzenden Überblick zu vergleichbaren Luftstrom-Stylinggeräten anderer Hersteller bietet der Beitrag Dreame Hairstyler 2026 – Styler, Haarglätter & Reise-Föhne.
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Dyson Airwrap i.d.™ Multi-Haarstyler und -trockner
Der Dyson Airwrap i.d.™ Multi-Haarstyler und -trockner ist konstruktiv als luftstrombasierter Multistyler aufgebaut, bei dem Trocknung und Formgebung in einem System kombiniert werden. Zentrales Bauteil ist der Hyperdymium-Motor, der einen konstanten Hochgeschwindigkeits-Luftstrom erzeugt. Die Temperatur wird dabei elektronisch überwacht und begrenzt, sodass die Formgebung primär über Luftführung und nicht über direkte Hitze erfolgt.
Die Formgebung basiert auf dem Coanda-Effekt, bei dem der Luftstrom das Haar kontrolliert an die jeweilige Aufsatzgeometrie anlegt. Je nach Aufsatz entstehen unterschiedliche mechanische Wirkungen wie Bündelung, Anlegen, Streckung oder Volumenaufbau. Das modulare System umfasst mehrere Stylingaufsätze, darunter Bürsten- und Formaufsätze mit unterschiedlichen Luftaustrittswinkeln und Strömungsprofilen.
Technisch relevant ist die aufsatzabhängige Steuerung: Jeder Aufsatz verfügt über einen integrierten Identifikationschip, über den Luftmenge und Temperaturprofil automatisch angepasst werden. Dadurch verändert sich das Strömungsverhalten abhängig von der montierten Baugruppe, ohne dass eine manuelle Umstellung erforderlich ist. Die Glättung erfolgt dabei über Luftzug und Spannung, nicht über feste Heizflächen.
Innerhalb des Dyson-Haarstyling-Portfolios ist der Airwrap i.d.™ als multifunktionales Luftstrom-System einzuordnen, das mehrere Formprinzipien in einem Gerät bündelt. Im Unterschied zu reinen Haartrocknern oder Glättgeräten steht hier nicht ein einzelner Prozess, sondern die kombinierte Steuerung von Luftstrom, Temperatur und Aufsatzgeometrie im Vordergrund.

Dyson Supersonic Nural Haartrockner
Der Dyson Supersonic Nural ist konstruktiv als sensorgestützter Haartrockner ausgelegt, bei dem die Trocknung ausschließlich über kontrollierten Luftstrom und geregelte Temperaturführung erfolgt. Angetrieben wird das System von einem Hyperdymium-Motor, der einen konstanten Hochgeschwindigkeits-Luftstrom erzeugt. Die Wärmeerzeugung und -abgabe werden elektronisch überwacht und in kurzen Intervallen angepasst, um Temperaturschwankungen während des Trocknungsvorgangs zu begrenzen.
Zentrales technisches Merkmal ist die Scalp-Protect-Funktion. Integrierte Abstands- und Temperatursensoren erfassen kontinuierlich die Position des Geräts zur Kopfhaut sowie die aktuelle Wärmeeinwirkung. Wird ein definierter Abstand unterschritten, reduziert das System automatisch die Temperaturleistung, während der Luftstrom beibehalten oder angepasst wird. Dadurch verändert sich die thermische Belastung ohne Eingriff in den Luftdurchsatz.
Die Luftführung erfolgt über wechselbare Magnetaufsätze, die den Strömungswinkel, die Luftverteilung und die Austrittsgeschwindigkeit beeinflussen. Dazu zählen unter anderem eine konzentrierende Düse, ein Diffusor sowie Aufsätze mit breiter oder gedämpfter Luftführung. Die Aufsätze sind konstruktiv so ausgelegt, dass sie den Luftstrom umlenken, ohne die interne Motor- und Heizsteuerung zu verändern.
Innerhalb des Dyson-Haarstyling-Portfolios ist der Supersonic Nural als reiner Haartrockner mit intelligenter Sensorregelung einzuordnen. Im Unterschied zu luftformenden Stylinggeräten steht hier nicht die Formgebung, sondern die kontrollierte Trocknung mit adaptiver Temperatursteuerung im Mittelpunkt.

Dyson Airstrait Nass-zu-Trocken-Glätter
Der Dyson Airstrait ist konstruktiv als luftstrombasierter Nass-zu-Trocken-Glätter ausgelegt, der Trocknung und Streckung des Haars in einem Arbeitsgang kombiniert. Im Unterschied zu klassischen Glättgeräten arbeitet das System ohne Heizplatten. Die Formgebung erfolgt ausschließlich über gezielt geführten Hochgeschwindigkeits-Luftstrom in Verbindung mit kontrollierter Temperaturführung.
Konstruktiv besteht der Airstrait aus zwei gegenüberliegenden Luftkanälen, die das Haar während des Durchzugs in eine gestreckte Position bringen. Der Luftstrom wirkt dabei gleichzeitig trocknend und formgebend, indem er das Haar unter Spannung hält, während Feuchtigkeit abgeführt wird. Die Temperatur wird elektronisch überwacht und angepasst, sodass die Glättwirkung nicht über direkten Kontakt, sondern über Luftzug und Strömungsrichtung entsteht.
Die Luftführung ist so ausgelegt, dass ein gleichmäßiger Strömungsverlauf entlang der Haarlänge entsteht. Dadurch wird die Streckung während des Trocknungsvorgangs stabilisiert, ohne dass zusätzliche mechanische Presskräfte notwendig sind. Im Vergleich zu Glätteisen mit festen Heizflächen unterscheidet sich der Airstrait damit grundlegend im physikalischen Wirkprinzip.
Innerhalb des Dyson-Haarstyling-Portfolios ist der Airstrait als spezialisiertes Glättsystem auf Luftstrombasis einzuordnen. Er steht konstruktiv zwischen Haartrockner und Glätteisen, ersetzt jedoch keine der beiden Gerätekategorien vollständig, sondern bildet eine eigenständige Bauart mit Fokus auf luftbasierte Streckung während des Trocknens.
Technische Einordnung der Dyson-Haarstylinggeräte
Die drei Haarstylinggeräte von Dyson basieren auf unterschiedlichen konstruktiven Ansätzen, die sich nicht als Entwicklungsstufen oder Varianten desselben Geräts verstehen lassen. Vielmehr handelt es sich um klar getrennte Bauarten, deren Funktionsweise jeweils auf einem eigenen physikalischen Wirkprinzip beruht. Eine direkte Austauschbarkeit ergibt sich daraus nicht.
Der Dyson Airwrap i.d.™ Multi-Haarstyler und -trockner nutzt luftstromgeführte Formgebung auf Basis des Coanda-Effekts. Die Veränderung der Haarform erfolgt durch die gezielte Führung des Luftstroms entlang verschiedener Aufsatzgeometrien, wodurch mechanische Effekte wie Bündelung, Anlegen oder Streckung entstehen. Die Temperatur spielt dabei eine untergeordnete Rolle und wird elektronisch begrenzt, während die Formwirkung primär aus Luftzug, Strömungsrichtung und Aufsatzform resultiert.
Der Dyson Supersonic Nural verfolgt einen anderen technischen Ansatz und ist ausschließlich als Haartrockner mit adaptiver Sensorregelung ausgelegt. Hier steht nicht die Formgebung, sondern die kontrollierte Trocknung im Vordergrund. Integrierte Sensoren überwachen Abstand, Luftstrom und Temperatur und passen die Wärmeeinwirkung in Echtzeit an. Die wechselbaren Aufsätze beeinflussen dabei die Luftverteilung, ohne eine mechanische Formung des Haars zu bewirken.
Der Dyson Airstrait nimmt eine Sonderstellung ein, da er Trocknung und Streckung in einem Gerät kombiniert, jedoch vollständig auf Heizplatten verzichtet. Die Glättung entsteht durch gerichteten Hochgeschwindigkeits-Luftstrom, der das Haar während des Trocknens unter Spannung hält. Die Formveränderung basiert damit nicht auf Presskraft oder direktem Wärmekontakt, sondern auf Luftführung und Strömungsdynamik.
Technisch betrachtet decken die drei Geräte damit unterschiedliche Abschnitte des Haarstylings ab: luftstrombasierte Formgebung, sensorgestützte Trocknung und luftbasierte Streckung während des Trocknens. Der Vergleich ist daher weniger als Entscheidungshilfe zu verstehen, sondern als Einordnung verschiedener Konstruktionsprinzipien, die innerhalb des Dyson-Portfolios parallel existieren.
Fazit
Die drei Dyson-Haarstylinggeräte unterscheiden sich nicht durch Ausstattungsstufen, sondern durch klar getrennte konstruktive Wirkprinzipien. Der Vergleich zeigt, dass Dyson 2026 kein universelles Gerät verfolgt, sondern mehrere parallel existierende Bauarten innerhalb des eigenen Portfolios anbietet.
Der Dyson Airwrap i.d.™ Multi-Haarstyler und -trockner ist als luftstrombasierter Multistyler einzuordnen, bei dem Formgebung über Aufsatzgeometrie und Luftführung erfolgt. Der Dyson Supersonic Nural ist konstruktiv ein sensorgestützter Haartrockner, bei dem die kontrollierte Trocknung im Mittelpunkt steht. Der Dyson Airstrait schließlich bildet eine eigenständige Bauart, die Trocknung und Streckung über gerichteten Luftstrom kombiniert und vollständig auf Heizplatten verzichtet.
Gemeinsam zeigen die drei Geräte, wie unterschiedlich Luftstrom, Temperaturregelung und mechanische Wirkung im Haarstyling eingesetzt werden können. Der Beitrag dient damit der technischen Einordnung der Dyson-Modelle 2026 und macht die Unterschiede der jeweiligen Konstruktionsansätze nachvollziehbar.

Autor: Jens K.
Gründer von BusinessVorsprung.de.
Jens K. schreibt hier über Technik, Alltagshilfen und Geräte aus verschiedenen Anwendungsbereichen.
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Zuletzt aktualisiert: 12.12.2025
FAQ – Dyson Haarstyling 2026
1. Worin unterscheiden sich Airwrap i.d.™, Supersonic Nural und Airstrait technisch?
Die Geräte basieren auf unterschiedlichen konstruktiven Wirkprinzipien: luftstromgeführte Formgebung (Airwrap), sensorgestützte Trocknung (Supersonic) und luftbasierte Streckung während des Trocknens (Airstrait).
2. Arbeiten alle Geräte ohne klassische Heizplatten?
Der Airstrait verzichtet vollständig auf Heizplatten. Airwrap und Supersonic nutzen geregelte Wärmeerzeugung, jedoch ohne mechanische Pressflächen.
3. Welche Rolle spielt der Coanda-Effekt beim Airwrap i.d.™?
Der Coanda-Effekt führt das Haar kontrolliert an die Aufsatzgeometrie, wodurch Formeffekte über Luftführung entstehen.
4. Wie funktioniert die Sensorik beim Supersonic Nural?
Integrierte Abstands- und Temperatursensoren überwachen die Wärmeeinwirkung und passen die Temperatur in kurzen Intervallen an.
5. Wie wird beim Airstrait geglättet, wenn keine Heizplatten vorhanden sind?
Die Glättung entsteht durch gerichteten Hochgeschwindigkeits-Luftstrom, der das Haar während des Trocknens unter Spannung hält.
6. Lassen sich die Geräte technisch direkt ersetzen?
Nein. Die Geräte sind eigenständige Bauarten und nicht als Ersatz füreinander konstruiert.

