Duschstuhl für Senioren – Bauarten mit Griffen, Armlehnen und Transferbänken erklärt
Ein Duschstuhl für Senioren kann den Alltag im Bad spürbar erleichtern – allerdings nur, wenn Bauart und Funktionsumfang zur jeweiligen Situation passen. Denn unter dem Begriff Duschstuhl werden sehr unterschiedliche Modelle zusammengefasst, die sich nicht nur optisch, sondern vor allem im technischen Aufbau und in der Art der Unterstützung deutlich unterscheiden.
Grundsätzlich lassen sich Duschstühle in drei Bauformen einteilen: Modelle mit seitlichen Griffen, Ausführungen mit tragenden Armlehnen sowie spezielle Transferbänke für den seitlichen Einstieg in die Badewanne. Diese Unterschiede sind für die Nutzung entscheidend. Griffe dienen in erster Linie der Stabilisierung und Orientierung, während Armlehnen eine echte Abstützung ermöglichen und beim Hinsetzen oder Aufstehen körperlich entlasten können. Transferbänke verfolgen wiederum ein eigenes Prinzip und sind als Einstiegshilfe konzipiert, nicht als klassischer Duschstuhl.
Welche Bauart sinnvoll ist, hängt unter anderem von der körperlichen Belastbarkeit, dem Platzangebot im Bad sowie davon ab, ob geduscht oder gebadet wird. Optisch ähnliche Modelle können dabei eine sehr unterschiedliche Wirkung haben – ein Aspekt, der im Alltag häufig unterschätzt wird.
Wer lediglich eine kompakte Sitzhilfe ohne Rückenlehne benötigt, findet in Duschhockern für Senioren eine einfachere Alternative. Diese sind konstruktiv klar abgegrenzt und erfüllen einen anderen Zweck als vollwertige Duschstühle.
In diesem Beitrag werden die verschiedenen Duschstuhl-Bauarten verständlich erklärt. Im Fokus stehen Aufbau, Unterstützung und typische Einsatzbereiche – ohne Bewertung, Rangfolge oder Kaufempfehlung.
Dieser Beitrag ist Teil der Übersicht „Alltagshilfen für Senioren – verständliche Orientierung für Wohnung, Bad und Mobilität“, in der verschiedene Alltagshilfen thematisch eingeordnet und zusammengeführt werden.
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Was sind Griff-Modelle?
Duschstühle mit Griffen sind Sitzhilfen für die Dusche, die über seitliche Haltegriffe verfügen, jedoch keine tragenden Armlehnen besitzen. Sie kombinieren eine Sitzfläche – häufig ergänzt durch eine Rückenlehne – mit einfachen Greifpunkten, die beim Hinsetzen und Aufstehen Orientierung geben. Konstruktiv zählen sie zu den einfacheren Bauarten innerhalb der Duschstühle.
Technischer Aufbau (Griffe ≠ Armlehnen)
Die seitlichen Griffe sind fest mit dem Rahmen oder der Sitzkonstruktion verbunden, jedoch nicht als lasttragende Bauteile ausgelegt. Im Unterschied zu Armlehnen sind sie schmaler ausgeführt und so positioniert, dass sie Bewegungen führen, nicht aber Körpergewicht abfangen. Ihre Funktion ist konstruktiv klar begrenzt und unterscheidet sich deutlich von der mechanischen Wirkung tragender Armlehnen.
Art der Unterstützung
Duschstühle mit Griffen bieten vor allem Stabilisierung und Orientierung. Sie helfen dabei, Bewegungen kontrolliert auszuführen und das Gleichgewicht im Sitzen zu halten. Eine aktive Entlastung beim Aufstehen, bei der ein Teil des Körpergewichts über die Arme getragen wird, ist bei dieser Bauart nicht vorgesehen. Diese Einschränkung ergibt sich aus dem Aufbau und ist kein Hinweis auf mangelnde Qualität.
Typische Einsatzbereiche
Zum Einsatz kommen Griff-Modelle vor allem dann, wenn das Stehen beim Duschen unsicher, das Sitzen jedoch noch gut möglich ist. Sie eignen sich für Nutzer mit ausreichender Kraft in Beinen und Rumpf, die eine zusätzliche Sicherung im Sitzen benötigen. Durch ihre meist kompakte Grundfläche lassen sich diese Modelle auch in kleineren Duschen gut platzieren.
Konstruktive Grenzen
Die Grenze dieser Bauart liegt in der fehlenden Aufstehunterstützung. Bei deutlich eingeschränkter Muskelkraft, unsicherem Gleichgewicht oder höherem Unterstützungsbedarf stoßen Duschstühle mit Griffen funktional an ihre Grenzen. In solchen Fällen bieten Modelle mit Armlehnen oder andere Bauformen konstruktiv mehr Unterstützung.
Typische Vertreter dieser Bauart
Im Folgenden werden exemplarische Duschstühle vorgestellt, die diese Bauform umsetzen. Sie unterscheiden sich im Detail etwa bei Sitzfläche, Montage oder Verstellbarkeit, folgen jedoch demselben konstruktiven Grundprinzip mit seitlichen Griffen.

GreenChief Duschstuhl
Der GreenChief Duschstuhl ist ein Modell mit abnehmbarer Rückenlehne und seitlichen Haltegriffen, jedoch ohne tragende Armlehnen. Die Sitzhöhe ist verstellbar, die vier Standfüße rutschhemmend ausgeführt. Die Konstruktion ist auf eine kompakte Stellfläche ausgelegt und lässt sich auch in beengteren Duschbereichen einsetzen.
Die Haltegriffe unterstützen die Stabilisierung und Orientierung beim Hinsetzen und Umsetzen. Eine Lastabtragung über die Arme ist konstruktiv nicht vorgesehen. Damit richtet sich dieses Modell an Nutzer, die im Sitzen zusätzliche Sicherheit benötigen, beim Aufstehen jedoch überwiegend selbstständig bleiben.

Vaunn Duschstuhl / Sitzbank mit werkzeugloser Montage
Dieses Vaunn-Modell ist als Sitzbank-Variante ausgeführt und wird werkzeuglos montiert. Die Rückenlehne ist abnehmbar. Seitlich sind Haltegriffe integriert, Armlehnen fehlen. Die Sitzhöhe lässt sich anpassen, die Standfläche ist auf sicheren Halt ausgelegt.
Durch die bankartige Sitzfläche bietet das Modell mehr Bewegungsfreiheit im Sitzen, etwa beim Umsetzen oder bei eingeschränktem Platzangebot. Die Unterstützung bleibt auf Stabilisierung und Führung beschränkt; eine aktive Entlastung beim Aufstehen ist konstruktiv nicht vorgesehen. Damit ist die Abgrenzung zu Duschstühlen mit Armlehnen eindeutig.
Duschstühle mit Armlehnen
Was sind Armlehnen-Modelle?
Duschstühle mit Armlehnen sind Sitzhilfen, bei denen die seitlichen Auflagen tragend ausgeführt sind. Sie dienen nicht nur der Orientierung, sondern sind konstruktiv dafür vorgesehen, Körpergewicht aufzunehmen. Dadurch unterscheiden sie sich funktional klar von Modellen mit reinen Griffen.
Technischer Aufbau (tragende Armlehnen)
Die Armlehnen sind fest mit dem Rahmen verbunden und so positioniert, dass sie beim Hinsetzen und Aufstehen als Abstützfläche genutzt werden können. Im Vergleich zu Griffen sind sie breiter, niedriger angesetzt und auf Lastübertragung ausgelegt. Der Rahmen ist entsprechend stabiler dimensioniert, häufig mit größerer Standfläche.
Art der Unterstützung
Armlehnen ermöglichen eine aktive Entlastung der Beine und des Rumpfes, insbesondere beim Aufstehen. Ein Teil des Körpergewichts kann kontrolliert über die Arme abgefangen werden. Dadurch erhöht sich die Stabilität der Bewegung, nicht nur im Sitzen, sondern auch beim Übergang zwischen Stehen und Sitzen.
Typische Einsatzbereiche
Zum Einsatz kommen Duschstühle mit Armlehnen vor allem dann, wenn das Aufstehen aus eigener Kraft erschwert ist oder Unsicherheiten beim Umsetzen bestehen. Sie werden häufig genutzt bei nachlassender Muskelkraft, Gleichgewichtsproblemen oder im pflegerischen Umfeld. Aufgrund der stabileren Bauweise benötigen sie meist etwas mehr Platz in der Dusche.
Konstruktive Grenzen
Die größere Bauform kann in sehr kleinen Duschen einschränkend wirken. Zudem ersetzen Armlehnen keine seitliche Einstiegshilfe über einen Wannenrand. Für solche Situationen sind andere Bauarten, etwa Transferbänke, konstruktiv besser geeignet.
Typische Vertreter dieser Bauart
Im folgenden Abschnitt werden Duschstühle vorgestellt, die diese Bauart umsetzen. Sie unterscheiden sich in Details wie Sitzbreite, Belastbarkeit oder Zusatzfunktionen, basieren jedoch alle auf dem gleichen Grundprinzip tragender Armlehnen.

Vaunn Duschstuhl
Der Vaunn Duschstuhl ist mit tragenden Armlehnen und abnehmbarer Rückenlehne ausgestattet. Die Sitzhöhe ist verstellbar, die Standfüße rutschhemmend ausgeführt. Die Armlehnen sind fest mit dem Rahmen verbunden und als Abstützflächen ausgelegt.
Durch die tragenden Armlehnen ermöglicht das Modell eine aktive Unterstützung beim Hinsetzen und Aufstehen. Ein Teil des Körpergewichts kann kontrolliert über die Arme abgefangen werden. Der Stuhl benötigt etwas mehr Stellfläche als Griff-Modelle, bietet dafür jedoch ein höheres Maß an Unterstützung.

OrtoPrime Duschstuhl
Der OrtoPrime Duschstuhl kombiniert tragende Armlehnen mit einer Rückenlehne und rutschfesten Standfüßen. Die Sitzhöhe ist verstellbar, der Rahmen auf sicheren Stand ausgelegt.
Konstruktiv ermöglicht das Modell eine gleichmäßige Lastverteilung über Armlehnen und Beine, was das Aufstehen erleichtert und die Sitzposition stabilisiert.

Duschstuhl mit Hygieneaussparung
Dieser Duschstuhl ist mit tragenden Armlehnen, Rückenlehne und einer Aussparung in der Sitzfläche ausgestattet. Die Sitzhöhe ist verstellbar.
Die Armlehnen ermöglichen eine aktive Abstützung, während die Sitzöffnung den Einsatz in pflegerischen Situationen erleichtert. Funktional folgt das Modell dem gleichen Prinzip wie andere Armlehnen-Stühle.

PELEGON Hochlast-Duschstuhl
Der PELEGON Duschstuhl ist als Hochlast-Modell ausgeführt und verfügt über tragende Armlehnen sowie eine Rückenlehne. Die Konstruktion ist auf eine sehr hohe Belastbarkeit ausgelegt.
Die Armlehnen übernehmen einen wesentlichen Teil der Abstützfunktion beim Aufstehen. Der größere Platzbedarf ist konstruktionsbedingt.
Transferbänke für Badewannen
Was sind Transferbänke?
Transferbänke sind keine klassischen Duschstühle, sondern Einstiegshilfen für Badewannen. Sie ermöglichen es, sich außerhalb der Wanne hinzusetzen und anschließend seitlich über den Wannenrand umzusetzen. Der eigentliche Sitzvorgang erfolgt dabei schrittweise, nicht vertikal wie bei einem Duschstuhl.
Technischer Aufbau
Konstruktiv bestehen Transferbänke aus einer verlängerten Sitzfläche, die beidseitig der Badewanne aufliegt. Die Beine sind höhenverstellbar, um unterschiedliche Wannenhöhen auszugleichen. Viele Modelle verfügen über eine Sitzführung oder Gleitfläche, teilweise auch über Rückenlehnen oder Griffe zur Orientierung.
Art der Unterstützung
Die Unterstützung erfolgt nicht durch Aufsteh- oder Abstützhilfe, sondern durch Reduktion des Einstiegsrisikos. Statt ein Bein über den Wannenrand zu heben, kann der Nutzer sitzend umsetzen. Die Belastung verteilt sich kontrolliert auf Sitzfläche und Beine. Eine aktive Aufstehhilfe wie bei Armlehnen-Duschstühlen ist nicht vorgesehen.
Typische Einsatzbereiche
Transferbänke kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn Duschen in der Badewanne erfolgt und der Wannenrand nicht sicher überwunden werden kann. Sie werden häufig genutzt bei eingeschränkter Hüftbeweglichkeit, Gleichgewichtsproblemen oder nach Operationen. Voraussetzung ist ausreichend Platz im Badezimmer, da die Sitzfläche über die Wanne hinausragt.
Konstruktive Grenzen
Transferbänke benötigen mehr Stellfläche als klassische Duschstühle und sind an die Badewanne gebunden. In kleinen Bädern oder bodengleichen Duschen sind sie nicht einsetzbar. Zudem ersetzen sie keine Sitzhilfe für längeres Duschen, sondern dienen primär dem sicheren Einstieg.
Typische Vertreter dieser Bauart
Im Folgenden werden zwei Transferbänke vorgestellt, die das grundsätzliche Funktionsprinzip dieser Bauart umsetzen. Unterschiede ergeben sich vor allem in der Art der Sitzführung, der Längenanpassung und der Konstruktion der Standfüße, nicht jedoch im grundlegenden Einsatzkonzept.

Eagle Health Pro-Slide Transferbank
Diese Transferbank ist mit einer durchgehenden Sitzfläche und einer Gleitfunktion ausgestattet, die das seitliche Umsetzen erleichtert. Die Sitzhöhe ist verstellbar, die Standfüße rutschhemmend ausgeführt.
Die Konstruktion zielt darauf ab, den Einstieg über den Wannenrand kontrolliert und schrittweise zu ermöglichen. Eine aktive Abstützung beim Aufstehen ist nicht vorgesehen, der Fokus liegt klar auf dem sicheren Transfer.

Schiebe-Duschbank / Transferbank
Dieses Modell folgt demselben Grundprinzip, ist jedoch als Schiebe-Variante ausgeführt. Die Sitzfläche erlaubt ein seitliches Umsetzen, die Höhe lässt sich anpassen. Je nach Ausführung sind Rückenlehnen oder Griffe zur Orientierung vorhanden.
Die Unterstützung liegt auch hier in der Reduktion der Einstiegshöhe. Die Bank ersetzt keinen Duschstuhl, sondern ergänzt diesen bei Badewannen-Duschen.
Wichtige Unterschiede im Alltag
Im täglichen Gebrauch zeigen sich die Unterschiede zwischen Duschstühlen oft nicht auf dem Papier, sondern in konkreten Situationen im Bad. Bauart, Platzbedarf und Unterstützungsfunktion wirken sich direkt darauf aus, wie sicher und praktikabel eine Sitzhilfe empfunden wird.
Griffe vs. Armlehnen
Der wichtigste Unterschied liegt in der Art der Unterstützung.
Haltegriffe dienen in erster Linie der Orientierung und Stabilisierung. Sie helfen, Bewegungen zu führen, übernehmen jedoch keine Lastabtragung. Armlehnen hingegen sind tragend ausgelegt und ermöglichen eine aktive Abstützung, etwa beim Aufstehen. Dieser Unterschied wird im Alltag besonders dann relevant, wenn die Kraft in Beinen oder Rumpf nachlässt.
Sitzen ist nicht gleich Aufstehen
Viele Modelle bieten im Sitzen ausreichend Sicherheit, unterscheiden sich jedoch deutlich beim Übergang vom Sitzen zum Stehen. Duschstühle mit Griffen stabilisieren die Sitzposition, während Armlehnen-Modelle den Bewegungsablauf beim Aufstehen gezielt unterstützen. Transferbänke verfolgen ein anderes Prinzip und entlasten nicht beim Aufstehen, sondern beim Einstieg in die Badewanne.
Platzbedarf im Bad
Die Bauart beeinflusst den benötigten Stellraum erheblich.
Griff-Modelle sind meist kompakter und lassen sich auch in kleineren Duschen platzieren. Duschstühle mit Armlehnen benötigen mehr Breite, bieten dafür jedoch zusätzliche Unterstützung. Transferbänke ragen über den Wannenrand hinaus und setzen ausreichend Bewegungsfläche im Badezimmer voraus.
Dusche oder Badewanne
Ob geduscht oder gebadet wird, spielt eine zentrale Rolle.
Duschstühle sind für den stationären Einsatz in der Dusche konzipiert. Transferbänke kommen dann ins Spiel, wenn das Duschen in der Badewanne erfolgt und der Wannenrand nicht sicher überwunden werden kann. Die Bauarten sind funktional nicht austauschbar.
Individuelle Beweglichkeit
Entscheidend ist nicht allein das Alter, sondern die konkrete Beweglichkeit. Nutzer, die noch sicher aufstehen können, profitieren häufig bereits von einfachen Griff-Modellen. Bei nachlassender Kraft oder Unsicherheit beim Aufstehen werden Armlehnen relevant. Transferbänke sind sinnvoll, wenn der seitliche Einstieg das eigentliche Problem darstellt.
Fazit
Ein Duschstuhl ist keine pauschale Lösung, sondern eine bauliche Unterstützung, deren Wirkung stark von der jeweiligen Konstruktion abhängt. Modelle mit Griffen, Ausführungen mit tragenden Armlehnen und Transferbänke verfolgen unterschiedliche Ansätze und lassen sich funktional nicht gleichsetzen.
Duschstühle mit Griffen stabilisieren die Sitzposition und eignen sich für Situationen, in denen das Stehen unsicher geworden ist, das Aufstehen jedoch noch selbstständig gelingt. Armlehnen-Modelle bieten darüber hinaus eine mechanische Unterstützung beim Hinsetzen und Aufstehen und kommen dann zum Einsatz, wenn zusätzliche Entlastung erforderlich ist. Transferbänke wiederum sind auf den sicheren Einstieg in die Badewanne ausgelegt und erfüllen einen klar abgegrenzten Zweck.
Entscheidend ist weniger das Produkt selbst als die Passung zur Alltagssituation. Platzangebot, Beweglichkeit und Nutzungsgewohnheiten bestimmen, welche Bauart sinnvoll ist und wo konstruktive Grenzen liegen. Wer lediglich eine kompakte Sitzhilfe ohne Rückenlehne benötigt, findet eine konstruktiv einfachere Alternative in Duschhockern für Senioren, die für andere Einsatzbereiche vorgesehen sind.

Autor: Jens K.
Gründer von BusinessVorsprung.de.
Jens K. schreibt hier über Technik, Alltagshilfen und Geräte aus verschiedenen Anwendungsbereichen.
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Zuletzt aktualisiert: 19.01.2026
FAQ – Häufige Fragen zu Duschstühlen
1. Was ist der Unterschied zwischen einem Duschstuhl und einem Duschhocker?
Ein Duschstuhl verfügt in der Regel über eine Rückenlehne und je nach Bauart über Griffe oder Armlehnen. Ein Duschhocker ist konstruktiv einfacher aufgebaut und besteht meist nur aus einer Sitzfläche mit vier Beinen. Er bietet weniger Unterstützung und ist für andere Einsatzbereiche gedacht.
2. Sind Duschstühle mit Armlehnen immer sicherer als Modelle mit Griffen?
Nicht grundsätzlich. Armlehnen ermöglichen zwar eine aktive Abstützung, benötigen aber auch mehr Platz. Griff-Modelle können ausreichend sein, wenn das Aufstehen noch sicher möglich ist. Entscheidend ist die individuelle Beweglichkeit, nicht die Bauart allein.
3. Wann ist eine Transferbank sinnvoll?
Eine Transferbank kommt vor allem dann infrage, wenn in der Badewanne geduscht wird und der Wannenrand nicht sicher überwunden werden kann. Sie dient dem seitlichen Umsetzen und ersetzt keinen klassischen Duschstuhl für längeres Sitzen.
4. Wie viel Platz benötigt ein Duschstuhl im Bad?
Der Platzbedarf hängt von der Bauart ab.
Griff-Modelle sind meist kompakt, Armlehnen-Modelle benötigen mehr Breite, und Transferbänke ragen über den Wannenrand hinaus. Vor der Nutzung sollte immer geprüft werden, ob ausreichend Bewegungsfläche vorhanden ist.
5. Gibt es eine maximale Belastbarkeit, auf die geachtet werden sollte?
Ja. Duschstühle sind für unterschiedliche Gewichtsklassen ausgelegt. Neben der maximalen Belastbarkeit spielt auch die Standfläche und Rahmenkonstruktion eine Rolle. Diese Angaben sollten immer zur eigenen Nutzung passen.

